
Wann kam eigentlich all das Rot (zurück) in mein Leben?

Pulsierende Wärme und Urvertrauen
Wer mich kennt, weiß: Rot mochte ich lange Zeit nicht. Eigentlich gar nicht. Und wer mich kennt, weiß auch: Heute mag ich Rot ganz gern. Nicht immer, nicht überall, aber ganz bewusst und gezielt. Sogar auf meiner Homepage dominiert seit kurzem Rot. Wie kam es dazu?
Ein Grund dafür waren ganz sicher die Schwangerschaften und Geburten meiner Kinder. Kaum eine Farbe ist so bedeutsam für Neugeborene wie Rot. Es ist die allererste Farbe, die wir wahrnehmen – durch die Bauchdecke hindurch. Eine Erinnerung an pulsierende Wärme, an Geborgenheit, an das Getragensein im Mutterleib. Rot wie ein Raum, in dem man nichts leisten muss, um da sein zu dürfen. Ein Ort des absoluten Urvertrauens. Meine Kinder lieben Rot. Vielleicht haben sie mich damit ein Stück weit angesteckt.

Der rote Faden
Lange habe ich diese Farbe mit Vorsicht behandelt. Mein eigenes Leben hielt ich lieber in gedeckten Tönen. Zu viel Rot erschien mir zu intensiv, zu fordernd und zu nah an Gefühlen, die ich lieber kontrollierte. Doch mit meinen Kindern ließ sich Kontrolle nicht aufrechterhalten. Liebe auch nicht dosieren.
Wie hier mittlerweile alle wissen, beschäftige ich mich außerdem schon ziemlich lange mit dem Frau-sein, der Weiblichkeit und all meinen Anteilen. Auf diesem Weg durfte ich in den letzten Jahren wunderbare Wegbegleiterinnen und Gleichgesinnte kennenlernen und die Farbe Rot scheint wie ein -roter Faden- darin eine wichtige Rolle zu spielen.
Heute bedeutet Rot für mich Nähe. Ich darf fühlen, halten und loslassen. Vielleicht ist Rot deshalb keine Warnfarbe mehr, sondern eine Erinnerungsfarbe. Sie erinnert mich daran, wo alles beginnt. Daran, dass Sicherheit kein Stillstand ist, sondern Verbindung. Dass Stärke weich sein darf. Dass Leben aus Nähe entsteht.
Rot kam zurück, als neues Leben begann – das meiner Kinder und auch mein eigenes Mamadasein.

"In Geborgenheit, voll Mut
und tiefem Urvertrauen."
NinaEin Abend unter Frauen
Aktuell in Planung: Dieser Abend ist meine Vision – ein Raum, der nach meiner Babypause lebendig werden darf. Wenn du magst, kannst du dich schon jetzt eintragen, um informiert zu werden, sobald die Termine feststehen. Ein Raum für echte Begegnung – offen, ehrlich und herzlich. Hier geht es nicht um Rollen oder Perfektion, sondern ums Menschsein. Eine alte Tradition des Zusammenkommens – neu gedacht für heute. An diesem Abend triffst du Frauen aus unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten: Unternehmerinnen, Kreative, Künstlerinnen, Mütter, Selbstständige – Frauen, die sich gegenseitig inspirieren und stärken. Du darfst sprechen. Du darfst still sein. Du darfst einfach da sein – genauso, wie du bist.

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