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40 Tage Wochenbett

Wochenbettkisterl mit Essen und Blumen.

Das Leben ist ein Wellenritt.

Und jetzt liegst du hier, kleiner Willi. Auf meiner Brust. So warm. So zart. Dein kleiner Atem auf meiner Haut ist gerade das größte Geschenk unseres Lebens. Wie schön, dass du unsere Familie gewählt hast. Wir könnten nicht glücklicher sein. Nicht dankbarer. Nicht stolzer.

Ab jetzt rocken wir das Leben zu fünft!

Dieser kleine Mensch ist in mir gewachsen, aus mir gekommen und seit Ende März hier bei uns zu Hause.

Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden sind ja wohl das Verrückteste und Wunderschönste zugleich. Ich kann’s noch gar nicht richtig fassen und schwimme im Gefühlsmeer umher – und das ist okay.

Hier finde ich mich. Als Mama, mehr den je. Von drei Kindern. In diesem neuen Leben lerne ich ich nochmal kennen.

Mama die ihr Kind auf der Brust hat, kurz nach der Geburt. Eingewickelt in ein Windel.

Mein Dorf.

Ich habe wohl ein drittes Kind “gebraucht”, um zu lernen, nach Hilfe zu fragen und sie auch anzunehmen.

Ich wurde getragen von meinem persönlichen Dorf und so vielen Frauenhänden. Mit Essen, Blumen, Massagen, lieben Worten, Zuhören, Zeit und einfach ihrem Dasein. Frauen, die nicht nur unser Baby gesehen haben, sondern auch mich. Die gefragt haben, wie es MIR geht. Die mich gestärkt, genährt und aufgefangen haben.

Mein Wochenbett war so viel reicher und leichter. Ich konnte es richtig zelebrieren und ausdehnen. Das Wochenbett kann so heilend sein, nicht nur körperlich. Ja, diese Zeit des Kennenlernens, Zusammenwachsens und Hineinwachsens in unsere neuen Rollen als Familie braucht ein ganzes Dorf. Alles sortiert sich neu und ich bin so dankbar für meine Lieblingsmenschen!

"Am fremdesten Ort
Bin I immer dein Dorf
Wir gengan Hånd
in Hånd bis Hoam"

Lied "Mein Dorf" von Ina Regen

Wir dürfen uns bemuttern lassen

Im Wochenbett beginnt keine Zeit des Funktionierens – sondern eine Zeit des Gehaltenwerdens. Als Mamas möchten wir Vorbilder sein: dafür, Hilfe anzunehmen. Dafür, uns nähren zu lassen – körperlich wie seelisch. Unsere Wochenbettküche und Doulabegleitung stehen genau dafür. Für warme Mahlzeiten, für achtsame Begleitung. Für Hände, die halten, und Worte, die entlasten.

Wir glauben daran, dass echte Stärke darin liegt, Unterstützung anzunehmen. Dass unsere Kinder lernen dürfen: Mama darf weich sein. Mama darf empfangen. Mama muss nicht alles alleine schaffen.

Auch ich gehe diesen Weg – ganz bewusst. Nach meiner dritten Geburt nehme ich selbst Wochenbettküche und Doulabegleitung in Anspruch. Weil Erfahrung nicht vor Bedürftigkeit schützt. Und weil ich weiß, wie sehr es trägt, wenn man sich bemuttern lässt. Lasst uns gemeinsam eine neue Kultur leben oder alte Traditionen aufleben: eine, in der Mütter genährt werden.

Hier findest du den Link zu unserer Wochenbettküche und Doula-Begleitung
Kürbisstrudel auf einem gelben Teller, daneben ein Rote-Rüben-Salat in einer orangen Schüssel. Im Hintergrund erkennt man eine gelbe Kanne Tee und eine Tasse dazu.

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