
Ein bewusstes JA zum Leben

Ein Ende und ein Anfang
Der letzte Tag im Jahr: für meine Familie und mich ganz ursprünglich ohne Lärm und Krach, sondern in Stille. Es ist ein Übergang von dem was war, zu dem was kommt und das weiß niemand so genau. Fast ein bisschen wie Geburt, findest du nicht auch?
In den letzten Wochen habe ich viel in mich hineingehorcht. Auf meinen Körper, auf mein Herz – und auf das, was gerade wirklich wichtig ist. Deshalb habe ich mich entschieden, ab jetzt in Babypause zu gehen und vorerst keine weiteren Fototermine mehr zu vergeben.
Diese Entscheidung ist kein Abschied, sondern ein bewusstes Innehalten. Die Schwangerschaft ist eine so begrenzte, kostbare Zeit. Eine Zeit, die nie zurückkommt. Und genau diese möchte ich jetzt noch ganz bewusst genießen – mit all ihren Wundern, ihrer Ruhe und ihrer Vorfreude. Mir geht es körperlich gut, ich habe Energie, und ich möchte diese Kraft nicht verplanen, sondern leben: draußen sein, frische Luft atmen, die Natur spüren, langsamer werden.

Ich liebe es, Mama zu sein.
Gleichzeitig ist da meine Rolle als Mama. Als Vorbild.
Ich möchte meinen Kindern zeigen, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören. Grenzen zu setzen. Sich Pausen zu erlauben – ohne schlechtes Gewissen. Die Zeit mit meinen zwei älteren Kindern noch einmal ganz intensiv auszukosten, bevor sich unser Familienleben verändert. Gemeinsame Momente sammeln, lachen, staunen, einfach da sein.
Ich liebe es, Mama zu sein. Und ich liebe es, dem Leben Raum zu geben – gerade dann, wenn Träume wahr werden und kleine Wunder wachsen.
Wann ich zurückkomme, lasse ich mir ganz bewusst offen. Ich weiß nur: Ich komme zurück. Mit neuen Ideen, frischer Inspiration und ganz viel Leidenschaft. Mit einem Blick, der noch tiefer sieht. Mit einem Herzen, das voll ist von Geschichten.
Bis dahin genieße ich diese besondere Zeit.
Danke für euer Verständnis, euer Vertrauen und eure Begleitung auf meinem Weg.

"Für's neue Jahr wünsche ich mir den kleinen und den ganz großen Frieden."
NinaWir dürfen uns bemuttern lassen.
Im Wochenbett beginnt keine Zeit des Funktionierens – sondern eine Zeit des Gehaltenwerdens. Als Mamas möchten wir Vorbilder sein: dafür, Hilfe anzunehmen. Dafür, uns nähren zu lassen – körperlich wie seelisch. Unsere Wochenbettküche und Doulabegleitung stehen genau dafür. Für warme Mahlzeiten, für achtsame Begleitung. Für Hände, die halten, und Worte, die entlasten.
Wir glauben daran, dass echte Stärke darin liegt, Unterstützung anzunehmen. Dass unsere Kinder lernen dürfen: Mama darf weich sein. Mama darf empfangen. Mama muss nicht alles alleine schaffen.
Auch ich gehe diesen Weg – ganz bewusst. Nach meiner dritten Geburt nehme ich selbst Wochenbettküche und Doulabegleitung in Anspruch. Weil Erfahrung nicht vor Bedürftigkeit schützt. Und weil ich weiß, wie sehr es trägt, wenn man sich bemuttern lässt. Lasst uns gemeinsam eine neue Kultur leben oder alte Traditionen aufleben: eine, in der Mütter genährt werden.

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